Cape Agulhas

Hallo Freunde,

Vor 2 Wochen nutzten Niklas, Niklas (also meine beiden Gastbrüder) und ich das lange Wochenende um den südlichsten Punkt von Afrika zu besuchen. Hier in Südafrika war Youth Day und deshalb hatten wir den Montag frei.

Im Deutschen wird der der Ort Kap der Nadeln oder auch Kap der Stürme genannt und in der Geschichte des Ortes spielen die untergegangen Schiffe auch eine große Rolle!
Am Samstag sind wir mit dem Auto zum Cape gefahren und haben unser Backpacker, wo wir fast alleine waren in beschlag genommen.
Einem Tipp nach sind wir zu einem Ort names Arniston gefahren. Hier gab es eine tolle, von den Wellen ausgewaschene Küstenlandschaft. Leider konnten wir eine Höhle nicht mehr betreten, weil das Wasser durch die Gezeiten schon zu hoch gestiegen war.

Am Sonntag haben wir den Ort Struis Bay, wo wir im Backpacker untergebracht waren, besichtigt.
Arniston, sowie Striusbay sind sehr von dem Kapholländischen Stil geprägt! Die Häuser sind fast alle weiß, man hört kaum Englisch, und man sieht fast nur weiße oder Coloured Südafrikaner.
Am Nachmittag sind wir dann zum Cape, also den südlichsten Zipfel gefahren.
Die Küstenlandschaft ist besonders durch die vielen, spitzen Steine geprägt, wodurch der Ort auch seinen Namen erhalten hat!
Geografisch treffen sich hier auch der Atlantische und der Indische Ozean.

Den Sonnenuntergang haben wir bei einem untergegangen Schiff genoßen. Die Fotos sind ja schön geworden, aber live bei soeinem Naturspektakel dabei zu sein ist wirklich was besonderes!

Am Montag sind wir schon wieder Richtung Cape Town gefahren. Auf unserem Weg haben wir uns in Bredasdorp, die erste Stadt der Kapholländer in Südafrika, das Schiffswrack Museum angeschaut. Neben ein paar geschichtlichen Hintergründen gab es auch noch Völkerkunde zu sehen. Nur als ich 2 Schallplatten hinter Glas gesehen habe musste ich ein bisschen schmunzeln- zu Hause werden die doch eigentlich noch nicht ausgestellt, oder ?
Weiter ging es nach Caledon wo wir den restlichen Tag in heißen, natürlichen Quellen verbracht haben! Das Maß an Entspannung mit dem wir aus den Quellen wieder hinaus gegangen war kann man fast nicht beschreiben 🙂

Jetzt noch ein paar Fotos:-)

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der Winter beginnt.

Nach langen gibt es mal wieder Nachricht aus dem weiten Süden.

Als erstes möchte ich mein großes Mitgefühl für alle Flutbetroffenen aussprechen. Ich verfolge alles über das Internet und wünsche euch viel Erfolg und Kraft beim Wiederaufbau!
Hier hat es in den letzten Tagen auch sehr viel geregnet und damit bei uns endgültig den Winter eingeläutet.

Zur Arbeit
Für 1 ½ Monate habe ich in einer Primary school gearbeitet. Diese gehört zum St.-Josephs Home. Primary school deckt hier die Klassen 1 bis 7. Alle Klassen sind darauf ausgelegt mit Behinderten Kindern umzugehen. So gibt es in jeder Klasse einen teacher und einen teacher-assistent.
Ich habe in einer Jungs-Klasse mit 14 Lernbehinderten Kindern zwischen 10 und 17 Jahren gearbeitet.
Meine Aufgabe war es, den Jugendlichen bei ihren Aufgaben zu helfen. Für viele Kinder ist eine Einzelbetreuung sehr hilfreich.
Der größten Teil des Lehrplans wird von Malen und Basteln eingenommen. Einzelne Aufgaben haben oft den ganzen Tag in Anspruch genommen.
Neben „normalen Schulunterricht“, mussten wir am Montag den Schulhof von Müll reinigen und am Dienstag kamen Menschen die mit den Kindern größere Kunstprojekte veranstalltet haben.
Ab dieser Woche arbeite ich aber wieder in den Ward und betreue wie vorher Babys und helfe beim Alltag.

An unseren Nachmittagsprogramm hat sich bisher nicht viel verändert. Nach wie vor helfe ich bei den Hausaufgaben, spiele, male oder bastel mit den Kindern.

Ansonsten hat sich bei meinem Projekt, bis auf kommende und gehende Freiwillige nicht viel verändert.

Ein Highlight meiner letzten Wochen war, dass ich meine Südafrikanische Führerscheinprüfung bestanden habe!
Am Freitag Mittage um 11 ging es los, mit einem strengen, unangenehmen Prüfer der nichts sagte. Am Schluss hat der mich noch 10 Minuten voll gemekert wie schlecht ich doch fahre und wo ich mich überall nicht den Regeln entsprechend verhalten habe. -Angeblich… Aber ich habe bestanden!!
JUHU Ich bin echt glücklich diesen Stress vorbei zu haben!!!
und das Auto fahren macht Spass und bisher bin ich ja auch, Unfallfrei gefahren 🙂
In Deutschland werde ich diesen Führerschein, zu meinem großen Glück, in einen Deutschen Führerschein umtauschen können.

Jetzt gibt es noch ein paar Fotos:

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Hallo Freunde!

Ich hoerte das in Deutschland langsam der Fruehling an faengt,… und hier wird langsam Herbst. Aber das ist nicht ernst zu nehmen, denn ich fahre noch bei gutem Wetter in den Urlaub! 

Aber erstmal davor. Wir sind umgezogen! 

Meine Gastfamilie musste sich ein neues Haus suchen und mitte Februar war es dann soweit, uns wurde mitgeteilt das wir das naechste Wochenende umziehen.  Aber umziehen in Suedafrika ist etwas anderes als Umziehen in Deutschland! Meinem Gefuehl nach gibt es hier ein bisschen weniger Planung- aber irgendwie klappt trotzdem alles!

Am Freitag Abend ging es fuer mich zum ersten mal in die neue Wohnung und ich war schon ein wenig ueberrascht, dass sich meine Gasteltern JETZT erst Gedanken machten, wo welcher Schrank stehen soll. Auch ein Transportfahrzeug gab es Freitag noch nicht, so das alles irgendwie sehr unglaubwuerdig war, dass wir umziehen sollten! 

Guten Gewissens konnte ich am Samstag bis um 10 Ausschlafen, meine Gasteltern hatten auch noch nicht angefangen. Doch dann ging es los. Ein Transporter kam und das fuer Suedafrikanische Verhaeltnisse sogar sehr Puenktlich und Meterhoch gestapelt fuhr er dann unsere Betten und Tische usw zum nicht weit entferntem, neuen Haus. Das neue Haus war am Anfang etwas ungewohnt und hat ein paar Vorteile, aber auch Nachteile. So ist unser Zimmer fuer uns 3 Jungs ein bisschen groeser was die Lage entspannt. Doch andererseits, ist die Kueche doch sehr alt und ..,. aber  man gewohnt sich dran und es Kochen usw. klappt alles! Und das Klo.. es ist noch ein Klo.

Aber keine Angst das Haus ist ansonsten sehr schoen und wir haben auch einen Kamin im Wohnzimmer fuer den Winter 🙂 leider wissen wir noch nicht ob er Betriebsfaehig ist!

Unser Zimmer war schnell eingeraeumt und auch das Wohnzimmer ist in zwischen gemuetlich! Der Umzug war ein echt eigenartiges Erlebniss und am Ende ging alles, auch auf unerwartete Weise gut aus und funktioniert!

 

Dann geht es jetzt bald, naemlich am Donnerstag in den Urlaub!

Mit Niklas und dessen Eltern fahren wir an die Garden Rout und vieleicht auch noch die Wild coast! Einen genauen Plan gibt es nicht, weil wir ein Auto, einige Reisefuehrer und viel Entspannung haben und wir bisher einfach nichts planen wollten. Abenteuer kommen ja eigentlich immer ungeplant!

Aber Niklas und ich haben uns doch fest vorgenommen einen Bungeejump zu wagen, und zwar den hoechsten von einer Bruecke der ganzen Welt 🙂 Und dann steht mindestens eine Safari auf dem Plan! Ansonsten lass ich mich von Suedafrika ueberraschen und schau wo es mich hin verschlaegt!

 

Das waren die Kurznachrichten aus Suedafrika!

euer Heinrich

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Kommentar hinterlassen

nach langem mal wieder

Hallo liebe Freunde.

Als erstes muss ich mich entschuldigen das ich so lange keinen Blockeintrag geschrieben habe. Meine Ausreden sind zwar vorhanden aber doch eher nicht tragbar. So versuche ich jetzt in einer Kurzfassung meinen letzten Monat euch ein bisschen näher bringen.

So fange ich mal an mit Weihnachten.

Für mich hielt Weihnachten hier keine große Überaschung bereit.
Der größte Unterschied der mir auffiel ist, dass der „Heilige Abend“, also der 24 Dezember nicht gefeiert wird und Weihnachten in der Katholischen Kirche um 24 Uhr mit einer Mitternachtsmesse beginnt.
Als Freiwilligengruppe waren wir am 24 Dezember in einem Restaurant Abendessen und dabei auch gewichtelt.
Niklas und Ich sind dann noch spontan in die Mitternachtsmesse der Katholischen Kirche gegangen, was leider aber eher unspektakulär war und sich fast nur durch die Weihnachts-lieder von einem normalen Gottesdienst unterschieden hat.

Entschädigender Weise muss ich erwähnen, dass ich ja durch die Gottesdienste aus der Katholischen Hofkirche Dresden sehr verwöhnt war
Der 25te Dezember wurde als Weihnachtsfeiertag mit der ganzen Familie bei einer Tochter unserer Gasteltern mit einem großen Mittagsessen gefeiert.
Generell hat sich die gesammte Zeit aber eher weniger wie Weihnachten angefühlt und es ist mir sehr stark aufgefallen wie ich die Kälte, Schnee, moderne und alte Weihnachtsmusik, Weihnachtsmärkte und gemüliche Abende mit Wichten vermisse!

Das nächste Highlight welches recht einseitig war, war Silvester.
Wir waren auf dem Signal Hill und wollten egentlich ein schönes Feuerwerk und die Aussicht über die Stadt genießen, doch stattdessen hatten wir einen sehr windigen und dementsprechend kalten Abend. Das Feuerwerk war nur sehr, sehr klein weil der Wind zu stakr war, dies haben wir aber leider erst im Nachhinnein erfahren.

Zwischen Weihnachten und Neujahr hatten wir die Woche frei!
Aber ich weis gar nicht mehr genau was wir gemacht haben.
Zusammengefasst kann ich hier erzählen das wir den Sommer genossen haben!
Strand, baden, spazieren gehen, ausschlafen…
Strand, baden, spazieren gehen, ausschlafen…
und manchmal auch noch ein bisschen was anderes 🙂

Die Arbeit im neuen Jahr begann damit, das sehr wenige Kinder im Projekt waren, weil sie alle noch bei ihren Familien die Sommerferien genossen!
Mitte Januar sind wir dann komplett zu unseren gewohnten Abläufen zurück gekehrt.

Auf Arbeit hat sich aber im neune Jahr nicht viel verändert. Nach wie vor habe ich die gleichen Aufgaben. Besonderes Augenmerk hat aber jetzt das Nachmittagsprogramm u mmen. Wir haben für jeden Ward für jeden Nachmittag ein eigenes Programm. Ich versuche gerade regelmäßige Zeiten für Hausaufgaben einzurichten. Dies ist aber sehr schwierig, weil jeder Ward seine eigenen Zeiten hat.

Zu guter letzt gab es auch noch meinen Geburtstag. Trotz der großem Entfernung zu all meinen Freunden, hatte ich hier einen sehr schönen Tag.
Als ich am Morgen in den Sunflower-ward kam, haben die Krankenschwestern für mich gesungen, am Nachmittag war ich mit all den Freiwilligen in einer Bar um einen Kaffee zu trinken und am Abend sind wir noch ins Kino gegangen. Ich hab sogar von anderen Freiwilligen ein paar Geschenke bekommen.

Einen Ausflug den ich auch noch erwähnen und jeden empfehlen kann der mal nach Südafrika und Kapstadt kommt, ging in die nahe gelegende Kleinstadt Stellenbosch.

Stellenbosch ist besonders für seine vielen Weinfarmen im Umalnd bekannt. Wir fuhren zu dritt, Niklas, Steffi und Ich,, spontan an einem Sonntag in besagtes Umland.
Unser Weg führte uns zuerst zu einer Weinfarm wo wir nur von einem lieben deutschem Schäferhund begrüßt wurden. Nach einem netten Rundgang mit unserem lieben Freund dem Schäferhund verließen wir aber wieder unseren ersten Anlaufpunkt. Nach einer weiteren kurzen Fahrt kamen wir zu einer Weinfarm die uns nettes und auch lustiges Weintasting beschehrte. So empfand ich es als sehr interessant den Geschichten des Weines zuzuhöhren. Doch wir konnten es uns auch nicht verkneifen beim Kosten uns ein klein wenig lustig zu machen, ob der Wein auch genau diesen vorher so lebhaft beschriebenen Geschmack hat.

Weiter ging die Fahrt nach 5 Weinproben (keine Angst, Niklas der Fahrer hat nicht getrunken) in die Kleinstadt Stellenbosch. Dort gingen wir eine entspannte Runde spazieren und kamen zu guter letzt in ein sehr schönes Restaurant.

In diesem Restaurant haben wir auch wieder ein typisches Stück Südafrikanische Lebenseinstellung mitbekommen: unsere Kellnerin erzählte, dass sie in 2 Wochen nach Berlin fliegen würde und noch keine 2 Zimmer für sich und ihren Freund für mehrere Monate habe. Sie fragte uns auch, ob wir ihr nicht helfen könnten, eine Wohnung zu finden.

Im Moment ist sie schon in Berlin und glaube immer noch auf Wohnungssuche. Beeindruckend hierbei finde ich die Gelassenheit mit der diese Person dieses Problem wahrnahm, sehr gelassen.

Im MOment ziehe ich mit meinen Gasteltern auch um, in ein anderes Haus. darueber werde ich demnachst mal berichten.
soweit aber erstmal.
Ansonsten kann ich generell sagen das es mir hier unten sehr gut geht und ich viele liebe Grüße an alle im hohen Norden sende.

Viele Grüße und Gottes Segen

euer Heinrich

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Ferien

Hallo alle miteinander.
Es ist Advent!
und der 2te ist schon rum. Es geht stetig auf Weihnachten zu… aber davon bekomm ich hier gar nicht so viel mit!
In meinem Projekt haben die Sommerferien begonnen. Es ist ruhig, also zumindest im Verhältniss.
Weihnachtsmusik habe ich noch nicht viel zu höhren bekommen und die einzige wirkliche Weihnachtsdeko findet man im Supermarkt, und ein bisschen bei uns im Projekt.
Außerdem ist die Wärme sehr, sehr verwirrend! So habe ich mir letztes Wochenende einen Sonnenbrand geholt! Ich glaube dieses Wort ist ansonsten im Dezember ein Tabuwort in Deutschland- gibt es nicht!

Aber wie gesagt, es sind Sommerferien. 6 Wochen. Viele Kinder sind nach Hause gefahren und so sind mit ca 50-60 Kinden in einer sehr entspannten Situation. Außerdem herrscht große Sommer-ferien Stimmung 🙂
Heute hatte ich zum Beispiel mal die Chance mit einem Kind alleine zu malen! Alleine! Das ist im St.-Josephs fast ein Wunder 🙂

Mein großer Erfolg heute:
Wir haben einen Jungen S. er kommt aus Malawi und spricht kein Englisch, Xhosa, Afrikaans oder andere Verständigungssprache. Er spricht Chewa, was aber leider niemand bei uns beherrscht. S. ist 7 Jahre und verständigt sich leider nur sehr wenig über Hände und Füße.
Heute habe ich es aber geschafft das er ein paar Wörter wieder lernt.
So weiß er jetzt das er nicht mehr nsapato, sondern shoe sagen muss und das die anderen Kleidungsstücke t-shirt und pants heißen!
Ich hab mich wirklich gefreut als er nach vlt 40 mal vorsagen die Wörter wiederholt hat und zuordnen konnte. Es ist total schön zu sehen wie ein Junge der sich gar nicht verständigen kann anfängt mit einem zu Reden 🙂

Dann wünsche ich euch allen eine frohe Weihnachtszeit ohne zu viel Stress, mit guten Geschenkideen und viel Spaß. Ansonsten lohnt sich nämlich der ganze Aufwand nicht!
eine gute Zeit und Gottes Segen

Heinrich

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Sporttag

Der Sporttag…
-war schön
-verrückt
-stressig
-chaotisch
-nicht so wie geplant
aber am Ende hatten alle Kinder Spaß.
Wir sind mit einem guten Plan in den letzten Sonntag gestartet und wollten für die kleineren Kinder nur Spiele anbieten und für die Größeren so eine Art Wettkampf anbieten.
Ich war der Leiter bei den Größeren. DOch schon bei der Gruppeneinteilung wollten die Jugendlichen nicht auf mich höhren. Es gab am Ende Gruppen, aber nicht so wie geplant. Die Spiele haben wir ganz gut gemacht und die Kinder hatten viel Spaß, aber der Wettkampfgedanke fehlte. Die Spiele wurden mehr in der Gruppe absolviert und nach den Spielen ging es schnell zu der Frage: „Gibt es noch Süßigkeiten ?“
Aber wie gesagt, am Ende waren alle glücklich, alle hatten auch Süßigkeiten und jeder kann sich sagen, dass der Tag sich gelohnt hat.

Die Woche zeichnete sich viel durchs Karten basteln wie auch Weihnachtsgeschenke einpacken aus.
Für 150 Kinder dürfen wir Weihnachtsgesschenke raussuchen und einpacken. Ein bisschen langwierig, doch ich hoffe doch, dass sich alle drüber freuen werden!

Dann hatten wir in unserem Projekt noch eine „Talent-show“.
Die Show zeichnete sich besonders dadurch aus, dass Mr&Ms St.-Josehps Junior und Senior gewählt wurden. Alle Kinder, schön gekleidet, gingen in Gruppen auf die Bühne und zeigen eine Art Modenshow. Viele Jugendliche zeigten auch ihre Kreativität im „besondere-Bewegungen-zeigen“Weiterhin hörten wir noch ein wenig Gesang, Rap und auch 2 traditionelle Volkstänze!

Im privaten Leben darf ich jetzt auch voller Stolz darauf aufmerksam machen, dass ich jetzt Besitzer einer Learner Lisence bin. Das bedeutet, dass ich jetzt meine „Theoretische Fahrprüfung“ bestanden habe und theoretisch fahren dürfte, also wenn ein Person neben mir sitzt, die fahren kann.
So werde ich mich jetzt demnächst drum kümmern hier in Südafrika das Auto-fahren zu lernen.

Also viele Grüße
Euer Heinrich

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eine Woche im Projekt

Hallo Freunde,
Was ist denn so passiert ???

Seit meinem letzten Bericht habe ich eine Woche in meinem Projekt gewohnt.
Dazu sei genauer gesagt: mein Projekt ist ein Heim!
Die Kinder wohnen hier 7 Tage die Woche, 24 Stunden. Und nur die wenigsten werden am Wochenende von ihren Eltern oder Verwandten abgeholt, leider.
Da meine Mit-Freiwillige im Urlaub war und ich ohne Auto nur schwer zum Projekt komme fragte ich ob ich für diese Zeit im Projekt wohnen kann. Es gibt dort eine kleine Wohnung mit 2 Zimmern, einer Flurküche, und einem kleinen Bad. Nicht sehr komfortabel, aber auf jeden Fall ausreichend für eine Woche.
Meine Arbeitszeiten haben sich in dieser Woche stark verändert. Ich war oft am Abend in den Wards und habe mit den Kinder gespielt, mit ihnen Hausaufgaben gemacht und auf jeden Fall viele Jungs aus Protea besser kennen gelernt. Mit dem Protea Ward habe ich auch immer gegessen. DIe Jungs in diesem Jahr sind zwischen 9 und 18 Jahre alt.
Am Wochenende waren die Jungs sehr froh das ich da war, weil ich ihnen einen Ball bringen konnte.
In dem Ward direkt haben die Kinder sehr weniger oder gar keine Spielsachen. So war der Ball und die Frisbee ein Highlight. Leider sah man auch das sie es nicht gewöhnt sind soetwas zu haben, weil der Ball erst 2 Tage später und nach einer zerbrochenen Scheibe zu mir zurück kam.
Die Jungs komunizieren, wie mir auch auffiehl, leider viel über Gewalt.

Die Woche ging schneller rum als gedacht. Außer das ich mehr Zeit mit den Kindern verbracht habe, habe ich es auch sehr genossen das ich auf dem Gelände ohne Sorgen einfach mal draußen sein kann.
Das St.-Josehps Home hat außerdem schöne Pflanzen und ist sehr ordentlich, so habe ich es genossen am Abend in Ruhe draußen zu sitzen. In meiner Gastfamilie sind dann auch immer die Hunde um einen herrum, dies hatte ich mal nicht und habe es sehr genossen.

DAnn gab es noch ein Wochenende. An diesem Wochenende begab ich mich mal wieder auf Wanderung. Es ging nach Silver Mind, einem Gebiet neben Muizenberg, also mit schönem Meerblick!
Das Highlight dieser Wanderung war, als wir auf einmal in einen kleinen Wald kamen. Dazu muss man wissen, dass die Pflanzen sich meistens relativ flach halten. Der Wald war sehr dicht nach oben hin und es war wie in einer grünen Höhle. Außerdem war der Wanderweg extra aus Holz gebaut um die Natur nicht zu beschädigen. Dies hat mich sehr gefreut weil es zum einen total schön war, zum anderen habe ich das aber auch so in der Art noch nicht in Südafrika erlebt, dass so ein abgelegener Weg so „schön“ gemacht wird.
Der Abstieg war dann auch wieder sehr lustig weil wir eine „quer-feld-ein-Route“ genommen haben. Also in einem Buch mit speziellen Wanderungen gibt es immer lustige Wege die ein bisschen mehr durch felsige Gebiete gehen. So hatten wir Spaß beim Weg durch die Felsen-suchen!

Heute haben wir in unserem Projekt Weihnachtskarten gebastelt.
DAbei ist mir mal wieder aufgefallen, dass es sich hier gar nicht wie Weihnachten anfühlt. Es wird warm, die Sonne scheint, ich renn im T-shirt rum und wundere mich über mich selber, wenn mir Weihnachtslieder in den Sinn kommen.
Auf jeden Fall haben wir das erste mal mit dem Kindern gebastelt und wir hatten viel Spaß.
Aus geometrischen Grundfiguren haben wir Weihnachtsbäue, Engel oder Sterne geklebt und dann noch mit Glitzer verziert, wobei der Gliter uns eher mehr Probleme bereitete als das er gut aussieht…. Kinder halt 🙂
Trotzdem sind sehr sehr schöne Karten rausgekommen und jeder hatte Spaß!

Ansonsten ist für den Sonntag ein Sporttag in unserem Projekt geplant. Wir wollen mit den Kindern spielen und ihnen ein sportliches Program für den Nachmittag bieten. Bisher ist die Planung ganz gut, aber wahrscheinlich wird der Zufall noch seine Rolle spielen… wir werden sehen und hoffen alle das beste.

Soweit mit den Grüßen aus Südafrika.
Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit mit Schnee, Weihnachtsfiguren, schöner Kirchenmusik und mit nicht allzuviel Stress beim Geschenke besorgen.
euer Heinrich

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